DAS SIND WIR

Alte Schulbilder

 

Das ist doch meine Omi!

Ein Beitrag von Yvette Schäck

Blick auf Seelbach | Foto: Wilfried Klein

VOLKSSCHULE SEELBACH

LERNEN IN ACHT KLASSEN

Alle gezeigten Bilder wurden sorgfältig aus privaten Sammlungen zusammengetragen.
Sie wurden reproduziert, digitalisiert, katalogisiert und bei Bedarf auch bearbeitet.

Es wird weiter versucht, noch andere Informationen zu den Motiven zu gewinnen und diese zusammen mit den Aufnahmen zu archivieren. Insbesondere sollen auch die noch fehlenden Namen der auf den Bildern abgebildeten Personen gefunden werden.

Wenn Sie selbst alte Fotos zur Verfügung stellen möchten oder Angaben zu den abgebildeten Personen machen können,
so wenden Sie sich bitte an Yvette Schäck. Vielen Dank!

Mai 1855 | Schulchronik Seelbach: Auszug der Bestimmungen über die Zahl der Aufnahme und des tägliches Unterrichts in den Elementarschulen | Archiv: Ortsgemeinde Seelbach

Mai 1855 | Schulchronik Seelbach:
Auszug der Bestimmungen über die Zahl der Aufnahme
und des tägliches Unterrichts in den Elementarschulen
Archiv: Ortsgemeinde Seelbach

Wie die ersten Eintragungen in der Schulchronik bezeugen, gab es schon im Jahr 1855 die evangelische Volksschule Seelbach.

In Bettgenhausen mussten die Schüler jedoch vor dieser Zeit den langen und mühsamen Weg zur Kirchspielschule Schöneberg antreten. Um ihnen das ersparen zu können, wurde eine Schule 1750 in einem gemieteten Raum in Bettgenhausen eingerichtet. In der Zeit von 1865 bis 1937 gingen die Bettgenhäuser Kinder dann in Berzhausen zur Schule, da in dieser Zeit ein Schulverband mit Obernau und Berzhausen bestand.

Im Zuge der Gebietsreform von 1937 verlor Bettgenhausen indes seinen Status als Gemeinde und wurde Seelbach zugeordnet. Der gemeinsame Unterricht wurde fortan in der Volksschule Seelbach erteilt, wobei der Kindergarten in Bettgenhausen noch einige Jahre weiter aufrechterhalten wurde.

Die Volksschule Seelbach umfasste acht Klassen. Auf den gezeigten Bildern kann man die Schwankung der Schülerzahl von Jahr zu Jahr deutlich erkennen: Zwischen 17 und 44 Kinder waren die Klassen groß. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 6 und 14 Jahren wurden jeweils gemeinsam unterrichtet und oft zusammen mit dem Lehrer fotografiert. Diese Aufnahmen sind qualitativ hochwertig und wurden meistens von professionellen Fotografen aufgenommen. Das erste Farbfoto zeigt Lehrer Schäfer mit seinen Schülern vor dem Schulgebäude im Jahr 1966.

Am 16. Juli 1968, nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus in der Mittelpunktschule Flammersfeld, wurden die Schüler von Orfgen, Obernau, Seifen, sowie von Seelbach endgültig nach Flammersfeld umgesiedelt.

Alte Volksschule Seelbach im Sommer | Scan: Uli Sohnius

 Alte Volksschule Seelbach im Sommer
Scan: Uli Sohnius

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