Auswertung der Obstbaum-Jahrhundert-Zählung

Die Obstbaumzähler nach der Auswertung Foto: Silke Düngen

Die Obstbaumzähler nach der Auswertung
Foto: Silke Düngen

Am 4. Juli 2015 wurde eine umfassende Zählung aller in der Gemarkung vorhandenen Obstbäume durchgeführt. An dieser beteiligten sich die Mitglieder des Gemeinderates, sowie einige freiwillige Helfer aus dem Dorf mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Altenkirchen. Ausgestattet mit Luftbildern, Kartenmaterial und Zähllisten erledigten sie die Aufgabe in der Ortslage und in der Landschaft an einem der heißesten Tage des Jahres.

Die Ortsgemeinde wurde in sechs Zählbereiche aufgeteilt: Drei in der Ortslage Seelbach (Nord, Mitte, Süd), eine in der Landschaft Seelbach, eine in der Ortslage Bettgenhausen und eine in der Landschaft Bettgenhausen. Im Verhältnis zur Anzahl der Haushalte befinden sich die meisten Obstbäume in dem Bereich Seelbach-Nord. Weitere Angaben sind aus dem Gesamtergebnis zu entnehmen.

Die Anzahl der Bäume, sowie der Haushalte in der Ortsgemeinde haben sich in den vergangenen 100 Jahren um einiges verändert. Die aktuelle Statistik zeigt seit 1913 zwar eine leichte, kontinuierliche Zunahme des Obstbaumbestands in Seelbach, jedoch auch die Anzahl der Haushalte ist angestiegen. In Bettgenhausen dagegen, ist die Obstbaummenge stark zurückgegangen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass die Haushalte 2015 nicht mehr „viehhaltend“ wie im Sinne von 1913 sind, abgesehen von wenigen Dorfbewohnern, welche die Nutztierhaltung als Hobby betreiben.

Dieses Mal wurden auch Quitten und Sauerkirschen gezählt. Besondere Obstbäume in der Ortsgemeinde sind eine Nashi-Birne, ein Kiwibaum und zwei Maronen. Überdies wurden auch die dicksten Apfelbäume der beiden Ortsteile erfasst: Auf dem Grundstück Willach in Seelbach (Umfang: 163cm) und auf dem Flurstück 104 „Auf der Diederscht“ (Umfang: 155cm) in Bettgenhausen.

Folgende Bestände wurden bei der Obstbaumzählung 2015 ermittelt: