Das Sägewerk Sohnius

1950er | Sägewerk Sohnius und Behelfsheim  (mit rauchendem Schornstein) für  Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene  Repro: Wilfried Klein

1950er | Sägewerk Sohnius und Behelfsheim
(mit rauchendem Schornstein) für
Evakuierte, Flüchtlinge und Vertriebene
Repro: Wilfried Klein

1911, zeitgleich mit dem Baubeginn des Bahnhof Flammersfeld, wurde das Sägewerk Sohnius von Heinrich Sohnius gegründet und von den Brüdern Ferdinand und Friedrich geführt.

Hier wurden heimische Hölzer zu Bauholz verarbeitet. Das Sägewerk bekam einen eigenen Gleisanschluss.

Der Antrieb der Sägen und Gatter übernahm eine Dampfmaschine mehr als 60 Jahre lang. Als diese ausgedient hatte, wurde das Sägewerk auf Generatorbetrieb umgerüstet, um den nötigen Strom zu erzeugen. An die Maschinen installierte man große Elektromotoren.

Bis 1996 war das Sägewerk ein geschätzter Arbeitgeber in der Region. Zeitweise waren mehr als 30 Arbeiter beschäftigt.

Der Sohn des Geschäftsführers Ferdinand, Werner Sohnius, der bis 1996 das Unternehmen leitete, löste nun das Sägewerk auf und führte bis 2010 einen Bauholzhandel auf dem Gelände. Heute sind in den ehemaligen Werkhallen eine Schreinerei und eine Dekorateurin untergebracht.

1940er | Die Geschwister Sohnius Oben v.l.n.r. Wilhelm (Eigentümer Haus Roseneck, später zu Kinderheim Westerhoff umgebaut), Friedrich (Sägewerk), Ferdinand (Sägewerk), Julius (Lebensmittel)  Unten v.v.l.n.r. Heinrich (Erbauer von Haus Roseneck und Gründer des Sägewerkes), Pauline, Wilhelmine, August (Landhandel) Scan: Ulrich Sohnius

1940er | Die Geschwister Sohnius
Oben v.l.n.r. Wilhelm (Eigentümer Haus Roseneck, später zu Kinderheim Westerhoff umgebaut), Friedrich (Sägewerk), Ferdinand (Sägewerk), Julius (Lebensmittel)
Unten v.v.l.n.r. Heinrich (Erbauer von Haus Roseneck und Gründer des Sägewerkes), Pauline, Wilhelmine, August (Landhandel)
Scan: Ulrich Sohnius

 

Quellenverzeichnisse

KLEIN, Wilfried: Privatarchiv

SOHNIUS, Ulrich: Privatarchiv