Archiv für den Monat: Mai 2019

Ergebnisse zu den Wahlen am 26. Mai 2019

Ortsbürgermeister und Ortsgemeinderat

26.05.2019 | Freiwillige bei der Auszählung der Stimmen am Wahltag
Foto: Burkhard Schäck

Ergebnis der Wahl zum Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Seelbach

Wilfried Klein

Ja: 119 Stimmen (69,59%)
Nein: 52 Stimmen (30,41%)

Herr Wilfried Klein hat mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten und ist somit zum Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Seelbach gewählt.

Wahlberechtigte: 263
Wähler: 173
Wahlbeteiligung: 65,78%
Gültige Stimmen: 171
Ungültige Stimmen: 2

 

Ergebnis der Wahl zum Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Seelbach

Die ersten neun aufgelisteten Personen hatten sich vor der Wahl bereit erklärt im Gemeinderat mitzuwirken. Die Wahl der Ratsmitglieder erfolgte in Seelbach nach Mehrheitswahl ohne Wahlvorschlag („weiße Wahl“): Jeder wählbare Bürger konnte auf dem Wahlschein eingetragen werden.

Auflistung der ersten 20 von 56 Personen mit den meisten Stimmen.
Der Rat in Seelbach besteht aus acht Mitgliedern.

NAME ANZAHL STIMMEN
1. Hardy Heynen 113
2. Mario Geyer 101
3. Ellen Wirth 50
4. Michael Lüß 48
5. Michael Lücker 46
6. Peter Breuer 44
7. Daniela Ehrich 37
8. Matthias Kumpernaß 37
9. Isabell Drees 31
10. Burkhard Schäck 28
11. Anke Klein 22
12. Reiner Nägelkrämer 21
13. Hermann Nick 15
14. Silke Höller 12
15. Silvia Helzer 9
16. Wilfried Klein 9
17. Ulrich Sohnius 8
18. Michael Zickgraf 6
19. Silke Düngen 5
20. Heiko Klein 5

Wahlberechtigte: 263
Wähler: 173
Wahlbeteiligung: 65,78%
Gültige Stimmen: 160
Ungültige Stimmen: 13

Maifeier 2019

Sechsundzwanzig Minuten bis in den Mai

Maifeier 2019 |
Heiteres Warten auf das Aufstellen des Baumes
Foto: Yvette Schäck

Was für ein herrlicher Tag, der letzte im April … Der Himmel so blau, die Menschen so beschwingt, süße Mailuft überall.

Pünktlich war bis neunzehn Uhr das Dorf zusammengekommen, um zu sehen, wie der Baum mit seinem bunten Kranz von einem Traktor aufgestellt wird. Doch nichts passierte, denn der Traktor ließ auf sich warten.

Schon ging die Nörgelei los. Wie denn so ein Fauxpas toleriert werden könne, neunzehn sei neunzehn … und das, wo doch heutzutage jeder eine Uhr habe! Ungeduld machte sich unter Helfern und Besuchern breit.

Dann hatte eine junge Frau die Idee ein gemeinsames Foto zu machen. Stöhnen machte zunächst die Runde, dann folgte Gemurmel und schließlich, als hätte der Wonnemonat Mai seine Tore weit geöffnet, lösten sich die steifen Gesichter und die Leute reihten sich motiviert am Stamm auf, umarmten sich und ließen sich bei „Eins-Zwei-Drei“ ablichten.

Und plötzlich geschah das schier Unglaubliche. Durch das Warten hatte niemand etwas zu tun! Ein geschenktes Zeitfenster war vom Himmel glatt auf den Festplatz gefallen und die Menschen begannen freundlich und ausgelassen miteinander zu sprechen. Mit einem Male umgab alle eine heitere Kulisse, in der jeder Zugang zu seinem Nächsten fand und neue Siedler leicht in den Kreis der Ureinwohner aufgenommen wurden.

Als dann der Traktor kam, war es neunzehn Uhr sechsundzwanzig. Im Grunde waren nur Minuten vergangen, doch fühlte es sich an, als habe sich für manch einen ein kleines Stück Leben verändert.

Was für ein herrlicher Tag, der letzte im April … Der Himmel so blau, die Menschen so beschwingt, süße Mailuft überall.

Einen ganz herzlichen Dank an alle Frauen, die den Maikranz banden, an alle Männer, die den Baum holten, an alle Helfer, an das großartige Gitarrenduo am Lagerfeuer und natürlich auch an den verspäteten Traktorfahrer, die das alles ermöglicht haben.

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