Kategorie-Archiv: Echo der Zeit

Die „guten“ alten Jugendzeiten !

Ein Gedicht von
 Wilfried Holzapfel – Bettgenhausen 

Mitte 1950er Jahre | Schulhof in Seelbach Scan: Ulrich Sohnius

Mitte 1950er Jahre | Kinder auf dem Schulhof
Scan: Ulrich Sohnius

Der Mensch der einst geboren ward, ganz lieblich klein und süß und zart,
der hatte Schutz im Elternhaus, Geborgenheit als Zeit voraus.

Er kannte keinen Kindergarten, in dem man mußt auf Plätze warten,
er wuchs mit Generationen auf, die täglich halfen im Lebenslauf.

Man ging zur Schule ohne Bus, selbst Schnee und Regen kein Verdruss und
mancher Heimweg dann und wann, es mal zum Handgemenge kam. Hier geht es weiter

Besatzungszeit nach dem 1. Weltkrieg

Mündliche Überlieferung von
Erich Klein – Bettgenhausen | *04.12.1911 – 28.10.1993
aufgeschrieben von Bianka Klein 1984 (14 Jahre alt)

Erich Klein mit Frau Emilie Archiv: Irmhild und Sigmar Klein

Erich Klein mit Frau Emilie
Archiv: Irmhild und Siegmar Klein

Der Marokkaner und die Hühner

Um unser Haus schlich ein Marokkaner (frz. Soldat) herum. Mein Opa und sein Bruder waren im Stall und sollten sich nicht draußen zeigen. Meine Uroma wurde von dem Marokkaner hinter dem Fenster gesehen und so zeigte sie sich und fragte den Marokkaner was er wollte. Dieser verlangte ein Huhn, doch meine Uroma meinte er bekäme keins, die Hühner mußten noch Eier legen. Der Marokkaner wollte sich nicht abweisen lassen. Hier geht es weiter

Seelbach und die Welt

Ein Schulaufsatz vom 02.03.1932
Hedwig Sohnius | *16.04.1921 – 17.04.2007
Transkription der Sütterlinschrift | Erika Schäck

Abbildung der 1. Seite des Aufsatzes Scan: Yvette Schäck

Abbildung der 1. Seite des Aufsatzes
Scan: Yvette Schäck

Seelbach ist (k)ein großes Dorf. Dadurch ist es nicht berühmt und nicht sehr bekannt. Nur die Nachbardörfer kennen es.

In Seelbach ist ein Bahnhof und eine Schule. Da sind Beamte. Dadurch ist Seelbach ein bißchen bekannt.

In Seelbach sind viele Handwerker. Zu denen kommen viele Leute aus der Umgegend und wollen arbeiten lassen, entweder beim Schied, Schneider, Schuster oder Maurer. Auch kommen Leute aus den näheren Dörfern und zum Bahnhof und wollen mit dem Zug fahren. Entweder nach Altenkirchen, nach Linz oder nach Siershahn.

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